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		<title>gegenansicht</title>
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		<title>[Testartikel] &#8211; Multikulti ist tot &#8211; Ja, Herr Strache! Aber anders&#8230;</title>
		<link>http://gegenansicht.wordpress.com/2011/08/29/testartikel-multikulti-ist-tot-ja-herr-strache-aber-anders/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 07:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gegenansicht.wordpress.com/?p=299</guid>
		<description><![CDATA[&#8222;Es geht nicht um Muslime, sondern darum, die Massenzuwanderung von außerhalb Europas zu stoppen, um Parallelgesellschaften zu verhindern. Wir erleben gerade &#8211; siehe Paris, London und Berlin &#8211; das Scheitern der multikulturellen Utopie.&#8220; &#8211; Nicht, dass der Autor dieser Zeilen &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/08/29/testartikel-multikulti-ist-tot-ja-herr-strache-aber-anders/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=299&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8222;Es geht nicht um Muslime, sondern darum, die Massenzuwanderung von außerhalb Europas zu stoppen, um Parallelgesellschaften zu verhindern. Wir erleben gerade &#8211; siehe Paris, London und Berlin &#8211; das Scheitern der multikulturellen Utopie.&#8220; &#8211; Nicht, dass der Autor dieser Zeilen prinzipiell mit Heinz-Christian Srache einer Meinung ist, so spricht dieser doch eine richtige Sache an: Das Scheitern des Multi-ethnischen Europas. Die harschen Antworten der politischen Rechten sind dabei natürlich komplett falsch. Um nämlich die Parallelgesellschaften zu verhindern, bedarf es mehr als &#8222;Daham statt Islam&#8220;-Slogans.</em></p>
<p>Das so genannte &#8222;alte&#8220; Europa ist im Aussterben bergiffen. Das lässt sich in Zahlen festhalten. In Deutschland etwa wurden pro 1000 Einwohner im Jahr 2010 im Schnitt 8,3 Kinder geboren, während 11 von 1000 Einwohnern starben. Das ist keine erschreckende Anzahl, aber illustriert etwas, was von der politischen Rechten zu einem Problem gemacht wird. Um die Bevölerung nämlich auf einem stabilen Niveau zu halten, muss die Differenz ausgeglichen werden. Länder mit einem deutlich positiven Geburten-/Todesfälleverhältnis springen ein. In der Türkei starben etwas mehr als sechs Menschen von 1000, auf die selbe Anzahl umgelegt kamen aber über 16 zur Welt. Genau diese Länder mit einer deutlich positiven Rate an Geburten werden a la longue in den EU-Raum eindringen und es handelt sich, in Anbetracht der Zahlen innerhalb der euorpäischen Gemeinschaft schon bemerkbar, eher um Länder mit einem hohen Anteil an entweder Wohlstand, etwa Schweden, oder Industrie, zum Beispiel Großbritannien. Ein Zusammenhang zwischen Wohlstand und niedriger Kind-pro-Familien-Quote ist herstellbar, dieser Trend wurde in Deutschland schon zwischen 1860 und 1874 beschrieben, als der Geburtenschnitt pro Frau von fünf Kindern auf vier fiel und bereits 1881 bei drei angelangt war.</p>
<p>Zuwanderung ist logisch</p>
<p>Irgendjemand muss also nachrücken, wenn sich die Gesellschaft nicht selber reproduziert. Laut Statistik Austria betrug der Schnitt bei Kindern pro Famile nur 1,85, 2010 1,67. Es bedarf also nicht einer höheren mathematischen Ausildung für die Erkenntnis, dass sich das nicht ausgehen kann. Auch in Zeiten der Automatisierung und beispielsweise des Online-Check-Ins am Flughafen sind noch immer bei vielen Arbeitsschritten zwei Hände vonnöten, um diesen zu verrichten. Das Schlüsselwort heißt Migration, denn in ärmeren Regionen der Welt werden eben mehr Kinder geboren als in Europa und genau dieses Europa braucht, um wirtschaftlich überleben zu können, Arbeitskräfte. Diese Aussage klingt hart, stimmt aber. Vor allem in Ballungsräumen ist es längst kein Geheimnis mehr, dass gewisse Arbeitsfelder quasi ausschließlich von Menschen mit Migrationshintergrund bearbeitet werden. Ein Besuch in Schnellrestaurants oder das Durchblättern des Branchenbuchs für Autohändler zeigt das sehr deutlich.</p>
<p>Parallelgesellschaften ein Minimum</p>
<p>Tatsächlich sind echte Parallelgesellschaften in Österreich nicht in dem Ausmaß zu beobachten, wie dies etwa in anderen großen Städten Europas der Fall ist. In einer Welt allerdings, in der sich die verschiedenen Teile der Gesellschaft durch immer kürzere Kommunikationswege verknüpfen, ist es allerdings müßig, über das Existieren von Kulurkreisen zu diskutieren. Die Majorität der nachwachsenden Generation ist nämlich keinesfalls unwillig, Teil eines neuen Europas zu sein. Die Jungen fühlen sich oftmals ausgeschlossen, was kein Wunder ist, wenn eingangs zitierter Politiker und auch Minister weiter in der politischen Mitte immer vor zu vielen Migranten warnen und diese quasi als Bedrohung ansehen. Die Diskussion ist natürlich wiederum überhaupt nicht neu und in einem Land wie Österreich, das eine Geschichte der Migration hat, nicht verständlich. Bereits 1973 konnte hierbei folgendes festgehalten werden: &#8222;I haaß Kolaric, du haaßt Kolaric. Warum sogn´s zu dir Tschusch?&#8220;</p>
<p>Diskussion geht am Kern vorbei</p>
<p>Die Politik vermischt viele Dinge, wenn es um Multikulti geht. Dem &#8222;einfachen Österreicher&#8220; ist dabei alles fremd, was halt schwarze Haare, schwarze Augen und einen südländischen Teint hat. Der &#8222;Ausländer&#8220; kann dabei schon seit 100 Jahren familiär in Österreich sein oder vorgestern um Asyl angesucht haben &#8211; für den Xenophoben macht das keinen Unterschied. Klar scheint, dass sich das alteingesessene Europa bewegen muss, denn es ist gar nicht mehr klar, worum es sich dabei handelt. Ist das der brave Kirchengänger, der seine Frau liebt und mit den Kindern am Samstag auf den Fußballplatz geht? Ein Blick auf verschiedene Alltagsstatistiken verrät ja, dass es dieses Bild der 50er ohnehin nicht mehr gibt. Die europäische Gesellschaft befindet sich im Wandel. Es ist nur natürlich, dass sich alte Verhaltensmuster in neue umwandeln. Scheidungsraten, Patchworkfamilien, Selbstverwirklichung &#8211; Europa hat sich vom Fortschritt rechts überholen lassen und verfällt dann doch an der Wahlurne immer wieder in längst vergessen geglaubte Muster zurück.</p>
<p>Neidgesellschaft!</p>
<p>Die vermeintlichen Werte des alten Europas spiegeln sich in vielen Punkten in der Lebenswirklichkeit der Zuwanderer wider. Familie und Glauben werden gelebt &#8211; Europa will das nicht. Europa kann das nicht. Zuletzt entludt sich dieser Frust, dieser Neid in England. Aber mutet es nicht komisch an, wenn die &#8222;Looters&#8220; sich in 100 Pfund Adidas-Trainingsanzügen mit ihren 300 Pfund I-Phones in den Sozialwohnungen wohnhaft ausmachen, den Türk am Eck auszurauben, weil der sein Leben schafft, eine Arbeit hat und sich ein funktionierendes soziales Umfeld geschaffen hat? Europa neidet es den Migrantengruppen, weil diese es in vielen Fällen schaffen, Moderne und Tradition zu verbinden. Der Brunnenmarkt in Wien 16 ist ein Beispiel dafür, dass Integration funktioniert und ist dabei schon einen Schritt weiter: Es ist eine inklusive Gesellschaft.</p>
<p>Straches Denkfehler</p>
<p>Der FPÖ-Chef möchte Menschen behalten, die bereit sind, hier zu arbeiten, den Rest möchte er rauswerfen. Nach dem altbekannten Motto &#8222;Gosch&#8217;n halten, Händ falten&#8220; sollen Zuwanderer leben. Eine sehr exklusive Einstellung, auch wenn die Arbeitslosenrate unter Menschen mit Migration höher sind als im Schnitt. Nur &#8211; ist da nicht auch der Arbeitgeber mit Schuld, der lieber die Maria als die Slavica einstellt? Natürlich ist der Wille, hier zu leben und Teil der Inklusionsgesellschaft zu sein, vonnöten. Integrationsforderungen sind aber fehl am Platz, denn Österreich und Europa weiß eben selber nicht, worin sich Migranten integrieren sollen. Europa ist abgelöst worden als Markenführer in Sachen Fortschritt, das passiert in den USA, aber noch mehr in China und Indien, Länder wie Brasilien und Russland drängen nach. Das nach Jahrtausenden geeinte Europa ist nun bereit, verschiedenen Kulturen hinter sich zu lassen, dass das funktionieren kann.</p>
<p>&#8222;Multikulti ist tot&#8220; ist also eine richtige Feststellung, der Weg zu einer inklusiven Gesellschaft wird aber nicht in der Vergangenheit zu suchen sein, wie die soziale Heimatpartei es will. Österreich und Europa kann nur durch Toleranz die soziale Vorreiterrolle einnehmen, die es in wirtschaftlicher Hinsicht lange inne hatte. Nicht aber durch &#8222;Mehr Mut für unser Wiener Blut&#8220; und &#8222;Daham stat Islam&#8220;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gegenansicht.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gegenansicht.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gegenansicht.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gegenansicht.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gegenansicht.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gegenansicht.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gegenansicht.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gegenansicht.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gegenansicht.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gegenansicht.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gegenansicht.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gegenansicht.wordpress.com/299/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gegenansicht.wordpress.com/299/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gegenansicht.wordpress.com/299/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=299&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Liebe Leser der &#8222;Gegenansicht&#8220;!</title>
		<link>http://gegenansicht.wordpress.com/2011/08/25/liebe-leser-der-gegenansicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 11:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem mein Umstieg vom öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft mit 5. September vollzogen sein wird, werde ich anfangs auf Teilzeitbasis als Sportjournalist arbeiten, Inhalte von &#8222;Fußball von der anderen Seite&#8220; werden sich vornehmlich auf abseits.at befinden. Nachdem das Leben leider &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/08/25/liebe-leser-der-gegenansicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=292&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mein Umstieg vom öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft mit 5. September vollzogen sein wird, werde ich anfangs auf Teilzeitbasis als Sportjournalist arbeiten, Inhalte von &#8222;Fußball von der anderen Seite&#8220; werden sich vornehmlich auf abseits.at befinden.</p>
<p>Nachdem das Leben leider nicht nur aus den schönen Seiten besteht, habe ich bis jetzt versucht, meine &#8211; manchmal durchaus kontroversielle &#8211; Sicht des Fußballs aufzuzeigen. Damit soll natürlich nicht Schluss sein:</p>
<p>Gesellschaftliche Themen, Entwicklungen in Wirtschaft und Politik sowie die &#8222;großen&#8220; Fragen des Lebens werden ab <strong>1. Oktober 2011</strong> ausschließlich Gegenstand der &#8222;Gegenansicht&#8220; sein.</p>
<p>Wie schon vom Fußball gewohnt, möchte ich gut recherchierte Artikel bereit stellen, die gute Ansichten von Randgruppen in den Mainstream bringen sollen und umgekehrt den Mainstream in kleinere Bewegungen. </p>
<p>Euer Georg Sander</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gegenansicht.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gegenansicht.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gegenansicht.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gegenansicht.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gegenansicht.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gegenansicht.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gegenansicht.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gegenansicht.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gegenansicht.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gegenansicht.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gegenansicht.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gegenansicht.wordpress.com/292/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gegenansicht.wordpress.com/292/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gegenansicht.wordpress.com/292/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=292&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Information für die Leser</title>
		<link>http://gegenansicht.wordpress.com/2011/06/29/information-fur-die-leser/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 06:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leser! Um ein breiteres Publikum zu erreichen, erscheinen die Artikel der &#8222;Gegenansicht&#8220; an anderer Stelle. Spieler- und Teaminfos, Matchberichte, Reportagen, Interviews, spannende Hintergrundstories und natürlich die Inhalte der &#8222;Gegenansicht&#8220; findet ihr auf: www.abseits.at Des Weiteren gibt es Artikel zu &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/06/29/information-fur-die-leser/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=172&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser!</p>
<p>Um ein breiteres Publikum zu erreichen, erscheinen die Artikel der &#8222;Gegenansicht&#8220; an anderer Stelle. Spieler- und Teaminfos, Matchberichte, Reportagen, Interviews, spannende Hintergrundstories und natürlich die Inhalte der &#8222;Gegenansicht&#8220; findet ihr auf:</p>
<p>www.abseits.at</p>
<p>Des Weiteren gibt es Artikel zu den Regionalligen, diese erscheinen einmal in der Woche auf:</p>
<p>www.90minuten.at</p>
<p>Zur besseren Übersicht könntet ihr einfach die Facebookseite &#8222;liken&#8220;:</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Gegenansicht-fu%C3%9Fball-von-der-anderen-seite/198885076802597">http://www.facebook.com/pages/Gegenansicht-fu%C3%9Fball-von-der-anderen-seite/198885076802597</a></p>
<p>Aber es lohnt sich auch, hier immer wieder vorbeizusurfen, da auch weiterhin &#8222;Gegenansichten&#8220;, die sonst nirgends Platz haben, publiziert werden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Bitte noch: Teile die Artikel via Facebook oder Twitter!!!</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Asozial und kein Geld im Portemonnaie&#8230;</title>
		<link>http://gegenansicht.wordpress.com/2011/06/08/asozial-und-kein-geld-im-portemonnaie/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 08:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;das ist der WSC, das ist der WSC! Kennen sie nicht? Schade, denn der heute kleine Verein aus Dornbach gehörte vor allem in den 50er Jahren zum Besten, was der österreichische Fußball zu bieten hatte. 1958 und 59 wurde man &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/06/08/asozial-und-kein-geld-im-portemonnaie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=117&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;das ist der WSC, das ist der WSC! Kennen sie nicht? Schade, denn der heute kleine Verein aus Dornbach gehörte vor allem in den 50er Jahren zum Besten, was der österreichische Fußball zu bieten hatte. 1958 und 59 wurde man mit nur 11 Remis und einer Niederlage bei 43 Siegen zwei Mal Meister. Auch das legendäre 7:0 gegen Juventus Turin fiel in diese Zeit.</p>
<p><strong>Sportlicher Niedergang</strong></p>
<p>Um die heutigen Verhältnisse beim ehemaligen Arbeiterverein aus Hernals zu verstehen, muss man sich durch ein Wirrwarr an Auf- und Abstockungen der Bundesliga quälen, trifft auf einen versuchten Zusammenschluss mit dem Erzfeind Rapid Ende der 70er und eine windige Fusion mit dem SV Gerasdorf 1994,  ein blindes Vertrauen gegenüber einem Geschäftsmann, welcher in einem weiteren Konkurs 1998 endete sowie der Abspaltung der 1907 gegründeten Fußballsektion als &#8222;Wiener Sportklub&#8220; in der Spielzeit 2002 um einen der wenigen Allroundsportvereine Österreichs zu retten, sowie auf den Namen Herbert Dvoracek, den derzeitigen Mäzen der Vienna. Es kam so weit, dass die Fans sich um das Waschen der Dressen kümmern mussten oder &#8211; so wie jetzt &#8211; um das Säubern der Tribüne. Denn es gibt für die Schwarz-Weißen aus Dornbach, die die letzte Spielzeit auf dem 6. Platz der Regionalliga Ost beendeten, nur noch eine Chance &#8211; die Rückführung des Wiener Sportklubs in den Wiener Sportclub.</p>
<p><strong>Rechnen in Hernals</strong></p>
<p>In Mathematik haben einige Funktionäre in den letzten Jahrzehnten wohl leider nicht so gut aufgepasst, weil finanziell liegt der Verein brach. Um eine Rückführung in den WSC zu ermöglichen, wurde bereits einiges getan &#8211; von Fanseite gab es die Initiative &#8222;Come together &#8211; Kommt&#8217;s zam&#8220;, auf Funktionärsebene wurden Eitelkeiten, die eine Zusammenarbeit lange verunmöglichten, ausgeräumt. Die Spieler, allen voran die Publikumslieblinge Ingomar Szabo, Sertan Günes, Marco Perez und Michael Harrauer, müssen mit finanziellen Einbußen rechnen. Angeblich wurde auch angeboten, die Stelle des Zeugwartes von Spielern übernehmen zu lassen, damit gespart wird. Alles, damit die Fußballer wieder mit einem C statt einem K spielen. Nur so sieht man für den Verein eine Zukunft. Doch wie soll diese aussehen?</p>
<p><strong>Visionen?</strong></p>
<p>Der Sportklub ist ein Zuschauermagnet, meist tummeln sich 1500 bis 2000 Fans bei den Heimspielen, bis ins tiefste Burgenland folgen Hunderte  ihrer &#8222;Liebschaft aus Hernals&#8220;. Genau darin liegt das Potential des Wiener Sportklubs: Die Fans. Während in Hütteldorf und Favoriten Chaoten die Vereine in Misskredit bringen, ist das Fantum in Dornbach ein anderes. Geht man zu dem Verein, weiß man, dass dieser positiven, kreativen Support im Stile des Mutterlandes des Fußballs bringt, dass Gegnerbeschimpfung verpönt ist und das Gewalt, Rassismus, Homophobie und Faschismus striktest abgelehnt werden. Während größere Unternehmen aufgrund der Negativschlagzeilen in Österreichs höchster Spielklasse sich Engagements mitunter zwei Mal überlegen, hätte ein Unternehmen in Dornbach die Chance, einen unglaublich positiven Werbepartner zu haben.</p>
<p><strong>Herr Vorstand, lesen Sie das bitte!</strong></p>
<p>Fußball ist ein Fest, das Menschen verbindet. Groundhopper aus aller Herren Länder bestaunen genau diese Atmosphäre auf Wiens ältestem Ground &#8211; immerhin wird hier seit 1904 durchgehend auf das runde Leder eingetreten. Ein Unternehmen, das Fußball ebenfalls als Fest, als Spiel wahrnimmt, könnte um kleine Beträge dem Sportklub und bald Sportclub helfen. Fragen Sie sich nicht auch manchmal, warum Unternehmen wie T-mobile, McDonalds, die Austrian Airlines oder Durex nicht einen Verein unterstützen? Die Antwort ist leicht: Zu viele anachronistische Stereotypen werden damit verbunden. Nicht so in Dornbach. Diese Sponsoren, allesamt Unterstützer des Life Balls &#8211; einem Event für Toleranz &#8211; halten sich bislang vom Vereinssponsoring fern. Dabei gebe es in Dornbach einen Verein, der Geschichte hat, ein sympatisches Publikum, das den Gegner bei Niederlagen beklatscht und &#8211; zugegebenermaßen &#8211; eventuell den einen oder anderen Cent in der Vereinskasse bräuchte.</p>
<p>Heute spielen die Vienna und BW Linz um den Verbleib in der bzw. Aufstieg in die Heute-für-morgen-Liga. Es wäre nur zu schön, wenn der WSC den Freunden aus Döbling bald folgen könnte und ein kleines Stückchen Fußballgeschichte und ein großes Stückchen ehrlich gelebtes Fantum in den Bezahlfußball zurückkehren würden. Damit die Schlüsselbünde bald wieder im ORF die Standardsituationen einklingeln und ein bisschen auch, damit die Friedhofstribüne wieder singen kann &#8222;Und die Vienna ist mal wieder hinter uns&#8230;&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gegenansicht.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gegenansicht.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gegenansicht.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gegenansicht.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gegenansicht.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gegenansicht.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gegenansicht.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gegenansicht.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gegenansicht.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gegenansicht.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gegenansicht.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gegenansicht.wordpress.com/117/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gegenansicht.wordpress.com/117/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gegenansicht.wordpress.com/117/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=117&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Fragen und Antworten</title>
		<link>http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/25/fragen-und-antworten/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 14:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat zu den Ausschreitungen am Sonntag geführt? Ausschreitungen, wie sie nicht nur bei Rapid, sondern auch bei einigen anderen Vereinen in Österreich möglich sind und vorkommen? Ein Erklärungs- und Lösungsansatz. No-future&#8230; Wer sich schon einmal Danny Dyers rasante Reise &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/25/fragen-und-antworten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=110&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat zu den Ausschreitungen am Sonntag geführt? Ausschreitungen, wie sie nicht nur bei Rapid, sondern auch bei einigen anderen Vereinen in Österreich möglich sind und vorkommen? Ein Erklärungs- und Lösungsansatz.</p>
<p><strong>No-future&#8230;</strong></p>
<p>Wer sich schon einmal Danny Dyers rasante Reise zu den Hooligans durch Europa und Südamerika angesehen hat, wird feststellen, dass Hooliganismus dort ein Ausdruck gegen &#8222;die da oben&#8220; ist. Auch Publikationen wie &#8222;Scally&#8220; von dem berühmt-berüchtigten Everton-Hool Andy Nicholls lassen erahnen, dass es sich beim Hooliganismus um das Aufbrechen der gesellschaftlicher Regeln handelt. Der Hoologan legt sich in seiner Welt ein Wertesystem zurecht, welches für ihn und seine Gruppe gilt. Oftmals handelt es sich hierbei um Menschen, die in das Millieu hineinrutschen, weil die sozialen Grundvoraussetzungen ein bürgerliches Leben nicht als erstrebenswert erachten lassen oder als nicht erreichenswert. Eine krude Sichtweise lässt dieses Cowboydasein in einem fahlen, aber dennoch, Licht erstrahlen.</p>
<p><span style="color:#000000;"><strong>&#8230;in Austria?</strong></span></p>
<p>Österreich ist laut der Weltbank das 7. reichste Land der Welt, laut Mercer Index ist Wien die lebenswerteste Stadt der Welt. Aus welchem Grund also lassen sich in Österreich, einem Land, in dem man fürs Nichtstun 750 Euro im Monat bekommt, eine Handvoll Idioten dazu hinreißen, Szenen zu produzieren, die man sonst aus weitaus ärmeren Gegenden der Welt kennt? Warum passiert es bei einem Verein, der aus einer gut situierten Ecke Wiens kommt? Wieso passiert es bei einem Verein, der zwar sportlich Probleme hat, aber nicht etwa absteigt? Warum passiert es bei einem Verein, der wohl einen der treusten Anhänge hat, die es in Europa gibt?</p>
<p><strong>Antwort: Andy Warhol!</strong></p>
<p>&#8222;In der Zukunft wird jeder 15 Minuten berühmt sein!&#8220; Es gibt keine rationale Erklärung für die Aktion am Sonntag. Auch wenn Rapid und die Exekutive einige falsche Entscheidungen trafen, gibt es schlichtweg nichts, was die Szenen gegen halb fünf erklären könnte, als dass sich einige Leute profilieren wollten. Diese Menschen haben Grenzen überschritten, die vonseiten Rapids aufgrund der Hausordnung zu sanktionieren sind, auf verwaltungsrechtlicher Ebene wohl aufgrund von Landfriedensbruch und auch auf strafrechtlicher Ebene aufgrund von Körperverletzung aufs Schärfste zu sanktionieren sind.</p>
<p><strong>Lösungsansatz:</strong></p>
<p>Die Täter werden ausgeforscht werden und je nach zu beurteilender Übertretung bestraft werden. Rapid wird eine saftige Geldstrafe ausfassen, Geisterspiele und der damit verbundene finanzielle und imagemäßige Verlust werden folgen, die werden Derbys nur noch im Happeloval ausgetragen werden, eine ID-Karte für die Stehsektoren auf West- und Osttribüne wird wohl auch Realität werden. Damit wird alles erfüllt sein, was rational folgen kann. Englische Verhältnisse können nicht das Ziel sein, da es in Österreich keine Masse an no-future-kids gibt, die dies legitimieren würde. Eine Bestrafung der großen Mehrheit normaler Fans wäre das falsche Zeichen und würde zu einer weiteren Radikalisierung führen und aus englischen würden wohl schnell ganz andere Verhältnisse werden.</p>
<p>Fakt ist: Grob geschätzt haben sich in dieser Saison fast 100 Prozent der Fußballfans richtig benommen. Nun ein Köpferollen bei Rapid zu fordern und die gesamte Infrastruktur ändern zu wollen, ist Populismus pur und ein Kniefall vor einigen paar Idioten.</p>
<p><span style="color:#000000;"><strong><br />
</strong></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gegenansicht.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gegenansicht.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gegenansicht.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gegenansicht.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gegenansicht.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gegenansicht.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gegenansicht.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gegenansicht.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gegenansicht.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gegenansicht.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gegenansicht.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gegenansicht.wordpress.com/110/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gegenansicht.wordpress.com/110/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gegenansicht.wordpress.com/110/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=110&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Gewalttouristen</title>
		<link>http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/22/gewalttouristen/</link>
		<comments>http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/22/gewalttouristen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 18:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Bürgerkriegsähnliche Zustände, nicht ein elektrisiertes Fußballfest prägten den 35. Spieltag. Der Gegenansicht liegen sehr schockierende Insiderinformationen direkt aus dem Hanappi-Stadion vor. Gewaltfreunde Es war angekündigt. Im Laufe der Woche geisterten verschiedene Meldungen über einen Platzsturm durch diverse Internetforen. Bei Rapid &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/22/gewalttouristen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=105&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bürgerkriegsähnliche Zustände, nicht ein elektrisiertes Fußballfest prägten den 35. Spieltag. Der <em>Gegenansicht</em> liegen sehr schockierende Insiderinformationen direkt aus dem Hanappi-Stadion vor.</p>
<p><strong>Gewaltfreunde</strong></p>
<p>Es war angekündigt. Im Laufe der Woche geisterten verschiedene Meldungen über einen Platzsturm durch diverse Internetforen. Bei Rapid wussten Marek un Co., dass bei Spielstand 0:2 gestürmt werden würde. Laut Insiderinformationen haben sich die führenden &#8222;Rapidfans&#8220; dazu delikate Unterstützung von befreundeten Fanclubs geholt. Die Rede ist hierbei von Hooligans aus Nürnberg und Athen. Die Fanfreundschaften zu den dortigen Ultras sind bekannt, ebenso, dass es sich hierbei um gern gesehene Gäste und natürlich nicht ausschließlich Hooligans handelt.</p>
<p><strong>Generalstabsmäßige Planung</strong></p>
<p>Laut der explizit anonym bleibenden Quelle wurden die Gäste aus Deutschland und Griechenland wahrscheinlich nach dem 0:2 angewiesen, den Platzsturm zu beginnen. Dieser gipfelte in einem Wurf einer Bengale, der &#8211; wie im TV deutlich zu sehen war &#8211; einen Austriafan auf der Osttribüne am Arm traf. Der weitere Ablauf war zu sehen. Die schlecht aufgestellte Polizei musste von der Osttribüne aus aufmarschieren um die von den Moderatoren des Sehbehindertenkommentars als &#8222;primitive Unmenschen&#8220; bezeichneten Hooligans zurückzudrängen. Schiedsrichter Einwallner formulierte treffend, dass man so den letzten Funken Glaubwürdigkeit verloren hätte.</p>
<p><strong>Konsequenzen?</strong></p>
<p>Welche nun folgen werden, ist die Frage. In Wien-Hütteldorf hat man Probleme mit den Fans oftmals runtergespielt. Fakt ist: Kurz nach dem Spiel waren erst 3 Fans verhaftet wurden, Kuhn, Edlinger und Marek lieferten widersprüchliche Aussagen. Parits monierte schon den Angriff auf den Spielerbus der Austria. Die renomierten Fachblätter &#8222;Marca&#8220; und &#8222;Kicker&#8220; haben bereits Berichte und Videos des Vorfalls veröffentlicht. Wie sich der gesamte Vorfall auf Rapid, die Bundesliga und den österreichischen Fußball auswirkt, ist noch nicht abschätzbar.</p>
<p>Fakt ist: Wieder einmal hat eine Handvoll Vollidioten, die sich Fußballfans schimpfen, die gesamte Schar an friedlichen Anhängern und Zusehern in mediale Geiselhaft genommen&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gegenansicht.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gegenansicht.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gegenansicht.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gegenansicht.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gegenansicht.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gegenansicht.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gegenansicht.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gegenansicht.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gegenansicht.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gegenansicht.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gegenansicht.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gegenansicht.wordpress.com/105/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gegenansicht.wordpress.com/105/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gegenansicht.wordpress.com/105/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=105&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Rucksacktouristen</title>
		<link>http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/17/rucksacktouristen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 May 2011 09:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der regierende Meister hat eine Seuchensaison  hinter sich. Das zu lange Festhalten an Huub Stevens, dessen Philosophie des Fußballs so gar nicht mit Dietmar Beiersdorfers Transfers zusammenpasste und miese Leistungen sowie Verletztungspech hätten fast dazu geführt, dass die Mozartstädter die &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/17/rucksacktouristen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=101&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der regierende Meister hat eine Seuchensaison  hinter sich. Das zu lange Festhalten an Huub Stevens, dessen Philosophie des Fußballs so gar nicht mit Dietmar Beiersdorfers Transfers zusammenpasste und miese Leistungen sowie Verletztungspech hätten fast dazu geführt, dass die Mozartstädter die Saison ohne Europacup und Fans beenden.</p>
<p><strong>Unattraktiv soll  vorbei sein&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;ist es aber noch nicht ganz. Beiersdorfer und Stevens haben das Mannschaftsgefüge zerrüttet. Natürlich kam dann auch noch Pech dazu, dass mit Mendes und Schiemer zwei, sagen wir, psychologische Schlüsselspieler verletzt sind und mit da Silva ein möglicher neuer solcher Spieler gleich beim Verletzten mitmachte. Der gechasste Trainer schaffte es einfach nicht, die Mannschaft nach der letzten Saison auf dem selben Level zu halten, zu sehr fehlten Janko und Tchoyi in der Offensive und zu sehr wackelte die Defensive um Sekagya und Afolabi. Die Bindeglieder zwischen Verteidigung und Sturm &#8211; Leitgeb, Pokrivac, Ulmer, Schwegler &#8211; machten dann beim munteren Verletzten und außer-Form-Sein bereitwillig mit. Erst unter Moniz und Kovac offenbarte sich das Grundproblem der Salzburger: Selbst wenn mit Hinteregger, Offenbacher, Hierländer oder Teigl junge Spieler, die die Adjektive von bieder über solide bis sehr gut für sich beanspruchen, endlich junge Spieler nachdrängen und die Offensive um Alan, Leitgeb, Svento, Cziommer und Zarate wieder funktioniert: Das Problem liegt im Kopf und daran ist Schleifer Stevens schuld.</p>
<p><strong>Auf Tour durch die kleinen europäischen Städte</strong></p>
<p>Der schon wieder Sportdirektor Heinz Hochhauser, der im Hintergrund immer an der in Zukunft wohl Österreichs bester Nachwuchsarbeit bastelte, nahm dem jungen, dynamischen Trainerduo Moniz/Kovac den sprichwörtlichen Rucksack der Champions League ab und sagte im Endeffekt eines: &#8222;Traut euch!&#8220;. Es ist bei der hohen individuellen Klasse, die das Dress in rot-weiß trägt, anscheinend relativ egal, man landet schon irgendwie unter den Top 3 und damit in Europa. Die Europa League, die durch ähnliche Vorgänge wie bei Red Bull &#8211; also dem Empordrängen von Vereinen durch ein Mäzenatentum &#8211; ohnehin zu einer kleinen Champions League wurde, soll nicht mehr als Trostpflaster angesehen werden, sondern als Ziel. Der Meistercup ist, und das scheint man in Fuschl entgültig verstanden zu haben, ein elitärer Kreis für einige Mannschaten, die ohnehin immer dabei sind und eine Qualifikation eines Meisters aus einem kleinen Land &#8211; Stichwort Zilina &#8211; ist ohnehin eine Sensation. Dennoch würde es nicht wundern, wenn man mit der &#8211; für Salzburg und auch für Österreich &#8211; wichtigen &#8222;neuen&#8220; Marschroute im Sommer 2012 plötzlich genau dort ist.</p>
<p><strong>Zerschnitten</strong></p>
<p><strong></strong>Klar, dass wenn man seine Fans in den ersten 5 Jahren des Re-launches mit 3 Titeln und 2 Vizemeisterschaften verwöhnt, diese leicht angesäuert sind, wenn die Mannschaft so einen, auf gut Deutsch gesagt, Käse abliefert. Das Tuch zwischen Fans und Verein, welches ohnehin seit 2005 an einem seidenen Faden hing, muss genäht werden. Behutsam. Mit neuen Integrationsfiguren, die alle begeistern, wie Tchoyi oder Janko, wie davor Kovac oder Zickler. Nichts wäre peinlicher als eine Europacup-Qualifikation gegen, beispielsweise, Liverpool und im Stadion sind vielleicht 10000 Menschen. Die Salzburger Fußballfans wollen Leidenschaft, Kampf und Kreativität sehen. Dinge, die unter Stevens nicht präsent waren, die nun aber wieder her müssen, damit man sich nicht auch noch die letzten Fans vergrault. Das bedarf viel Arbeit.</p>
<p>Die roten Bullen müssen endlich anfangen, die Möglichkeit, die Mateschitz&#8217; Millionen bringen nachhaltig auszunützen. Ein Blick in die verklärte violett-weiße Vergangenheit des Vereins oder der Lizenz (je nach Standpunkt) könnte den elitären Herren in Fuschl vielleicht helfen, Fußball zu verstehen. Dann braucht man eventuell in Zukunft nicht mehr nur einen Rucksack bei den Fanreisen nach Lüttich, Charkow oder Lodz, sondern eine Suite, wenn es endlich gegen Real, Bayern oder Manchester geht&#8230;</p>
<p>PS: Tritt der <a href="http://www.facebook.com/pages/Gegenansicht-fu%C3%9Fball-von-der-anderen-seite/198885076802597">Facebookgruppe</a> bei!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/gegenansicht.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/gegenansicht.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/gegenansicht.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/gegenansicht.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/gegenansicht.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/gegenansicht.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/gegenansicht.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/gegenansicht.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/gegenansicht.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/gegenansicht.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/gegenansicht.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/gegenansicht.wordpress.com/101/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/gegenansicht.wordpress.com/101/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/gegenansicht.wordpress.com/101/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=101&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Sportklub __________ Sturm Graz</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 09:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute geht es um SK Puntigamer &#8211; eventuell Magna &#8211; Sturm Graz. Der mögliche Meister steht vor wichtigen Entscheidungen. Diese betreffen die Führungsebene, die Klubphilosophie sowie das Fanlager. Quo vadis, Liebenauer? Puntigamer&#8230; Der Bierproduzent steht ja bekanntermaßen zwischen dem Sportklub &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/15/sportklub-__________-sturm-graz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=95&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht es um SK Puntigamer &#8211; eventuell Magna &#8211; Sturm Graz. Der mögliche Meister steht vor wichtigen Entscheidungen. Diese betreffen die Führungsebene, die Klubphilosophie sowie das Fanlager. Quo vadis, Liebenauer?</p>
<p><strong>Puntigamer&#8230;</strong></p>
<p>Der Bierproduzent steht ja bekanntermaßen zwischen dem Sportklub und Sturm Graz. Wie sehr, das zeigen derzeit einige Fanproteste. Die führenden Fanclubs sprechen sich ganz klar gegen ein Branding des Vereinsnamens aus. Ob man in der Nordkurve der UPC-Arena (sic!) auch weiß, dass es sich bei Puntigamer um einen jahrelangen Partner und Sponsor handelt, der auch in finanziell-schwierigen Zeiten zum Verein stand und steht, sei dahingestellt. Zu nahe stehen die singenden Gesinnungsgenossen an der ultrá-Mentalität. Nach dem Prinzip &#8222;Ja, das Geld nehmen wir, aber ihr sollt unseren Namen bitte nicht verschandeln!&#8220; operiert die Initiative. Sturm braucht Geld und muss dieses lukrieren. Der Fanblock sabotiert aber gerade dieses durch das Nichteinkaufen offizieller Fanartikel. Ob aber jedem Sturmtifosi klar ist, dass man ohne einer gewissen Anbiederung an Wirtschaftspartner wohl derzeit nicht an der Spitze der Tabelle stehen würde, sei mal dahingestellt.</p>
<p><strong>&#8230;oder Magna&#8230;</strong></p>
<p>Genau oben angesprochenes kleines Problem könnte ab Sommer noch wichtiger (oder eben nicht) werden. Onkel Frank aus Amerika möchte nach der Austria und Wiener Neustadt den Standort seiner Autozuliefererwerke finanziell beglücken. Fakt ist, dass Sturm sich den derzeitigen Kader, der aus einigen Großverdienern besteht, wohl nicht auf Dauer leisten kann, es sei denn, man knackt den Jackpot mit einem Einzug in die Champions League, was zwar genauso wünschenswert wie unwahrscheinlich ist. Kienast, Haas, Muratovic oder Gratzei spielen natürlich auch nicht nur in Graz, weil es dort so schön ist, sondern weil man natürlich auch einiges an Geld verdienen kann. Und im selben Maße, wie die Grundverträge wohl nicht so gut dotiert sind, wird es ganz schöne Punkteprämien geben. In welchem Ausmaß sich diese bewegen, sieht man in Wien bei Rapid, die den finanziellen Ausfall der budgetierten Europa League-Teilnahme durch den Ausfall eben dieser Prämien in sechsstelligem Bereich kompensieren können.</p>
<p>Der Plan sieht also vor, mit Stronach eine Ehe einzugehen. Inwieweit das Sponsoring von Onkel Frank schon ausverhandelt ist, ist noch nicht bekannt gegeben und darum sehr gefährlich. Die neue Saison beginnt mit dem Abpfiff in Minute 90 der 36. Runde und ab da muss klar sein, wohin die Reise geht. Wird das Füllhorn geöffnet oder können sich die Sturmfans nach einem Meistertitel auf die Mittelklasse oder gar den Abstiegskampf einstellen?</p>
<p><strong>&#8230;oder einfach Sturm?</strong></p>
<p>Die Philosophie ist seit Beginn der Ära Rinner klar gewesen. Mit einem der besten Trainern im deutschsprachigem Raum werden die Früchte der ausgezeichneten Nachwuchsarbeit geerntet. Die jungen Spieler sollen sich an erfahrenen Spielern aufrichten und um dieEuropacupstartplätze mitspielen. So weit, so gut. Nur hat Sturm im letzten Jahr das Tafelsilber sehr gewinnbringend verkauft &#8211; Prödl, Beichler, Jantscher, Sonnleitner. Gekommen sind Kienast, Szabics, Burgstaller, Weber und Co. kamen keine jungen Spieler, sondern gestandene Profis. Mit diesem Kader steht man dort, wo man derzeit ist, aber abgesehen von Kainz, Klem und mit Abstrichen Weinberger steht derzeit kein junger und billiger Spieler im Kader der Grazer, die jungen Steirer zieht es eher auf den Falkenhorst. Noch dazu wird Franco Foda wohl nicht ewig in Erzherzog Johanns Lieblingsstadt bleiben.</p>
<p>Sturm wird im Sommer definieren müssen, wohin die Reise geht. Mit Ried und Innsbruck gibt es Vereine, die die &#8222;Nummer 4&#8243; ablösen können, ebenfalls mit dem ehemaligen Sturmkonzept. Der Meistertitel könnte also auf allen Ebenen ein teuer erkaufter sein&#8230;</p>
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		<title>Scheiberlkick reloaded?</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 08:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil der Ausblicksserie kommt heute der Fußballklub Austria Wien dran. Die Veilchen aus Favoriten wussten mit schönem Kick und schönen Toren zu gefallen, die Boygroup mit dem Verteilerkreisflavour wäre gerne die neuen Take That, aber es besteht die &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/14/scheiberlkick-reloaded/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=89&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Teil der Ausblicksserie kommt heute der Fußballklub Austria Wien dran. Die Veilchen aus Favoriten wussten mit schönem Kick und schönen Toren zu gefallen, die Boygroup mit dem Verteilerkreisflavour wäre gerne die neuen Take That, aber es besteht die Gefahr, dass sie die Wildegger Herzbuben wird&#8230;</p>
<p><strong>Ausverkauf und Schnäppchenjagd</strong></p>
<p>Es ist wäre wohl die Philosophie fast jedes Fußballvereins: Die besten Talente zusammensammeln, dazu ein, zwei, drei erfahrene Spieler, ein bisschen eigener Nachwuchs und schon quillt der Trophäenschrank über und der Kassier weiß gar nicht mehr, wo er das ganze Geld hinstecken soll. Dumm nur, dass man das bei der Austria noch nicht ganz so toll beherrscht. Schiemer, Okotie, Dragovic&#8230;da hätte weitaus mehr Geld rausschauen müssen. Wie viel man für die Herren Baumgartlinger oder Junuzovic lukrieren wird, wird man sehen. Und das führt uns zum nächsten Problem: Es gibt nicht unendlich viele Talente und nicht jeder will zur Austria. Über kurz oder lang bleiben dann schwächere UND natürlich auch ältereSpieler über . Dragovic ging, Hoheneder kam. Das sind 5 Jahre Altersunterschied. Darüber hinaus wird es wohl bei aller Euphorie und einem möglichen Meistertitel zum 100er äußerst schwierig werden, die immer wieder abwandernden und zuzukaufenden Spieler richtig zu integrieren. Wie man Spieler verkauft, zeigte die Konkurrenz aus Salzburg oder Hütteldorf anhand der Stürmer Janko, Tchoyi, Maierhofer, Hoffer oder Jelavic, ja selbst der LASK konnte mit Wallner einen Spieler äußerst gewinnbringend weiter verkaufen. Das verabsäumte der Pate Parits. Und so sehr man Kraetschmar und Parits gratulieren muss, wie man den Magna-Ausstieg verkraftet hat, so sehr muss sich bei der Austria fragen, warum man das mit den Transfers (noch) nicht hinkriegt.</p>
<p><strong>Systematik?</strong></p>
<p>4-2-3-1 &#8211; state of the art, was Karl Daxbacher da zusammengezimmert hat. Es roch zeitweise nach Barcelona. Zumindest las man dies in den Fanforen und einigen Gazetten. Baumgartlinger, Junuzovic und Linz bildeten das magische Dreieck, welches die Austria auf den ersten Platz katapultierte und das mit für österreichische Verhältnisse in äußerst ansehnlicher Manier. Schon beim Lask baute Trainer Daxbacher um die Oldies Mayrleb und Vastic einen derartigen Angriffswirbel auf. Bei den Veilchen konnte aber dieses System recht einfach zerstört werden und die Gegner mussten ihrerseits zeitweise nicht einmal viel tun. Es fehlte oftmals der Plan B, wie man einen Gegner, der die kreative Zentrale erfolgreich stört, weiterhin zu beschäftigen. Die Edelkicker sind zeitweise zu bemüht, den Ball in des Gegners Tor zu tragen. Wenn das nicht funktionierte, halfen oft nur Weitschüsse. Während Klasseteams auf europäischer Ebene abwarten können, wurden die violetten Jungs fahrig. Am besten konnte man das in den Derbys gegen Rapid beobachten. Es fehlt die Handhabe, Spiele, in denen man richtig dominiert, auch Bayern-mäßig ganz unsanft zu gewinnen. Ansonsten müsste derzeit ja gar nicht diskutiert werden, wer 2010/11 Meister wird. Den zeitweise sah das Spielen schon so aus, als wären Daxbacher und seine alten Kollegen selbst am Platz&#8230;</p>
<p><strong>Visionen</strong></p>
<p>Dennoch sieht es für die Austria gut aus, auf längere Sicht ein stetiger Titelkandidat zu sein, da im Hintergrund eigentlich schon die nächste Spielergeneration bereit stehen kann. Mit Vastic hat man bei den Amateuren den kommenden Trainer geparkt, Spieler wie Tadic, Dilaver oder Leovac stehen schon mehr als in den Startlöchern und man hat tief in die Tasche gegriffen, um die Infrastruktur ans Jahr 2011 anzupassen. Auch hat man potente Privatsponsoren in der Hinterhand, die Spieler wie Koch oder Barazite nach Favoriten brachten und eventuell auch derzeitige Leistungsträger über diese Saison hinaus ein Bleiben im Süden Wiens schmackhaft zu machen.</p>
<p>Die Veilchen schwanken also zwischen der typisch österreichischen Fahrigkeit bei Transfers und Spielsystem. In welche Richtung das Pendel ausschlagen wird, weiß man noch nicht. Nach Österreich oder nach Europa&#8230;Bleiben die Veilchen österreichische Volksmusik oder werden sie zu internationalen Topstars?</p>
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		<title>Hütteldorfer Luftschlösser</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 10:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leschorsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sportklub Rapid Wien steckt in der tiefsten Krise seit Herbst 2006. Dabei müsste das nicht sein, hätte man sich nicht um den Mythos Rapid ein Luftschloss gebaut, welches sich langsam aber sicher verflüchtigt. Außendarstellung Arbeiterverein, Rekordmeister, guter Kommerz, Rapidfamilie, &#8230; <a href="http://gegenansicht.wordpress.com/2011/05/12/hutteldorfer-luftschlosser/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=gegenansicht.wordpress.com&amp;blog=18951823&amp;post=85&amp;subd=gegenansicht&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sportklub Rapid Wien steckt in der tiefsten Krise seit Herbst 2006. Dabei müsste das nicht sein, hätte man sich nicht um den Mythos Rapid ein Luftschloss gebaut, welches sich langsam aber sicher verflüchtigt.</p>
<p><strong>Außendarstellung</strong></p>
<p>Arbeiterverein, Rekordmeister, guter Kommerz, Rapidfamilie, St. Hanappi &#8211; in den letzten Jahren wurden Wörter in den Äther geschossen, die oftmals  vergessen machen wollen, dass Rapid ein Wirtschaftsunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 30 Millionen Euro ist und zu den Branchenriesen in Österreich gehört. Der gemeine Erfolgsfan, der beispielsweise im Herbst das Happeloval 3 mal voll füllte, obwohl die Mannschaft weder attraktiv noch sonderlich erfolgreich in der Europa League reüssierte, möchte solche Geschichten hören, sich grün-weiß kleiden und die Rapidviertelstunde einklatschen. Dass der Block West und sein Pendant auf der Osttribüne sowie die älteren Herren auf der Nordtribüne die Märchen, die Edlinger, Marek und Co. auftischen schon länger nicht glauben, sollte zu denken geben. Denn schon jetzt gegen Mattersburg blieben einige Tausend Sitze unbesetzt&#8230;</p>
<p><strong>Interna</strong></p>
<p>Die Liste der Spieler, die gingen und Geld brachten, ist lang. Jimmy Hoffer, Stefan Maierhofer, Ümit Korkmaz, Branko Bozkovic (Einsparung bei Personalkosten). Ebenso die, der vertendelten Talente: Andi Dober, Andi Lukse, Rene Gartler, Hannes Eder. Der Kader wirkt überaltert, Hofmann, Katzer, Soma, Patocka, Heikkinen oder Hesselink haben ihren Zenit überschritten. Adäquat nachbesetzt konnte nicht werden, es fehlte an Inspiration. Die jungen, talentierten Spieler konnten nicht so geführt werden, dass sie zu Leistungsträgern wurden. Um die alten wurden wahnwitzige Mythen gebaut oder an ihnen festgehalten, obwohl es da nichts festzuhalten gibt. Wie sich Talente wie Nuhiu, Hinum oder Schimpelsberger in dieser Welt zurechtfinden sollen, ist eine große Frage.</p>
<p><strong>Finanzen</strong></p>
<p>Merchandisingrekorde, das ausverkaufte Happelstadion, &#8222;europäisch&#8220; anmutende Transfersummen. Aber wo ist das Geld hin verschwunden, wo sickert es durch, dass man im Sommer oder Winter nicht adäquat nachlegen  kann? Während man in Wien-Favoriten die besten Österreicher verpflichten kann oder gar Spieler, die das Kicken bei Arsenal gelernt haben, feiert man Heimkehrer vom Aufsteiger und Altstars als Heilsbringer. In welche Kanäle die Transfermillionen sickerten, konnte nicht beantwortet werden. Sind es gut dotierte Verträge aus besseren Zeiten? Ist das Finanzloch der 90er doch noch nicht gestopft?</p>
<p><strong>Österreich braucht Rapid</strong></p>
<p>Der Hauptstadtklub aus der Vorstadt ist aber dennoch einer von Österreichs Vorzeigeklubs. Die Bilder des Happelstadions flimmerten in Deutschland oder der Türkei über die Bildschirme, in Birmingham hat man die Hosen voll, wenn&#8217;s das nächste Mal gegen Rapid geht. Diese Rapid hat unzählige junge Österreicher in größere Ligen ziehen lassen. Aber, wie so oft in Österreich, krankt es an der Organisation. Kein Fan hätte es Rapid übel genommen, nach 4 Jahren mit Pacult eine Übergangssaison anzugehen, man scheiterte aber am selbst kreierten Mythos. Man ließ 3 Klassestürmer ziehen, das Holen von Vennegor of Hesselink war billigster Populismus. Im Trainerteam findet sich kein Trainer, der Pacult interimistisch nachfolgen konnte, obwohl die Probleme mit ihm seit langem bekannt waren. Mann hielt und hält an dem alternden Kapitän fest, richtete das gesamte Spiel auf ihn aus und wunderte sich, dass sonst kaum wer Verantwortung übernahm. Dennoch: Die Magie, die von Rapid in einem Maße ausgeht, das sogar in ganz Mitteleuropa  ihresgleichen sucht, muss und wird weiterleben.</p>
<p>Rapid braucht frisches Blut. In der Führung, am Trainerbankerl, am Platz und &#8211; am wichtigsten &#8211; in den Köpfen. Visionen, wie es sie in Favoriten,  Siezenheim oder Graz gibt.</p>
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